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Bewerbungsfalle Soziales Netzwerk

Haben Sie ein Profil bei Sozialen Netzwerken, wie LinkedIn, Xing oder MySpace? Dann sollten Sie jetzt weiterlesen. Denn die nächsten Zeilen könnten einmal über Ihre Zukunft entscheiden…

"Jedes zweite Unternehmen überprüft Bewerber in Sozialen Netzwerken." Unter diesem Titel hat der Digitalverband Bitkom im Juni 2015 die Ergebnisse seiner Umfrage unter Personalentscheidern veröffentlicht. Demnach informieren sich 46 Prozent der Personalverantwortlichen in Sozialen Netzwerken über ihre Bewerber. Besonders interessant für sie sind Hinweise auf die fachliche Qualifikation (89 Prozent) und Äußerungen der Bewerber zu fachlichen Themen (72 Prozent).

Aber auch auf private Fotos und Äußerungen wird geachtet. Dabei sei zwar laut der Studie kein Personalchef „so weltfremd, dass er Bewerber aussortieren würde, weil sie ausgelassen feiern“. Dennoch sollte man genau aufpassen, was man öffentlich ins Netz stellt.

Denn auch wenn die Personalverantwortlichen noch so sehr beteuern, dass sie über Schwächen hinweg sehen, hinterlässt jeder Post unweigerlich einen Eindruck, der darüber entscheidet, wie eine Person auf den Profilbesucher wirkt. Sympathie und Antipathie laufen immer unterschwellig mit und entscheiden schlussendlich darüber, ob ein Bewerber zum Gespräch eingeladen wird, oder eben nicht.

Man sollte also genau überlegen, ob man etwa Fotos der letzten Sauftour veröffentlicht, extreme Gruppierungen liked, über seinen aktuellen Arbeitgeber herzieht oder fragwürdige Kommentare in Gruppendiskussionen abgibt - auch wenn Soziale Netzwerke geradewegs dazu auffordern, der Welt alles mitzuteilen.

Dass die sogenannten „social skills“ eine entscheidende Rolle spielen, ist hinlänglich bekannt: Ist der Kreis derer eingegrenzt, die fachlich den Ansprüchen genügen, kommen bei der Entscheidungsfindung genau sie zum Tragen. Denn hat ein Mitarbeiter eine grundlegende fachliche Eignung, kann er im Unternehmen verhältnismäßig einfach weiter gebildet werden. Auf dessen Art und Weise des Auftretens, auf seinen Charakter, seine Loyalität und seine Fähigkeit in hierarchischen Strukturen zu arbeiten, darauf hat ein Arbeitgeber allerdings kaum Einfluss.

Man muss davon ausgehen, dass Personalentscheider auf Loyalität, Verschwiegenheit und ein gewisses Maß an Taktgefühl Wert legen. Soziale Netzwerke verleiten aber dazu, gerade hier Grenzen zu überschreiten. Mit Sicherheit verbauen sie damit die eine oder andere Karriere.

Unser Tipp: Schränken Sie in den Sozialen Netzwerken den Zugriff auf Ihre Inhalte ein. Sind alle Informationen für alle Besucher zugänglich, dann unterziehen Sie alle Bilder und Beiträge einer strengen Überprüfung und löschen Sie im Zweifel kritisches Material. Und wenn Sie das nächste Mal wieder auf „Like-Tour“ sind… denken Sie doch daran, Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber ein „Daumen hoch“ zu geben….

Robert Sappert-Ernst


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