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Wie das Internet unsere Kultur von Beratung und Hilfe verändert

Von den Anfängen der Kultur bis hin zur Beratung und Hilfe in der IT lässt sich ein weiter Bogen schlagen.

Zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehört die Hilfe. Sowohl Hilfe erhalten, wie auch Hilfe gewähren. Dieser Impuls ist ein Garant für den Zusammenhalt, von der Familie bis hin zur gesamten Gesellschaft. Geschichtlich betrachtet hat sich daraus das Helfen als Geschäftsmodell entwickelt.

Etwas anders verhält es sich mit der Beratung. Beratung ist nicht gleich bedeutend mit Rat geben. Wird ein Rat gegeben, dann besteht zwischen den Beteiligten meist ein Gefälle: ein Lehrer etwa gibt einem Schüler einen Rat - eine Situation, die so alt ist wie die Menschheit selbst.

In der Beratung dagegen existiert dieses Gefälle nicht. Für einen klar umrissenen Bereich wird gezielt nach Beratung gesucht. Der Ratsuchende und der Berater verständigen sich auf den Inhalt und das gewünschte Ziel. Sie sind sich - außer in der speziellen fachlichen Frage - ebenbürtig.

Diese Form der Beratung und Hilfe werden heute allerorts als professionelle Dienstleistung angeboten. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer hoch spezialisierten Marktwirtschaft geworden.

Speziell in der IT haben Hilfe und Beratung einen besonderen Stellenwert. Keine andere technische Innovation hat eine so rasante Entwicklung genommen. In keinem anderen Bereich ist innerhalb weniger Jahrzehnte aus den Fertigkeiten weniger Spezialisten eine Technologie geworden, die alle unsere Lebensbereiche durchdringt. Diese Entwicklung war und ist nur durch intensive Beratung und Hilfe möglich.

Blicken wir in die Kindertage der IT zurück, dann treffen wir meist auf Personen, die sich von den Möglichkeiten dieser neuen Technologie überwältigen und mitreißen lassen. Daraus entstand bei den Pionieren der EDV überwiegend ein tiefes Gemeinschaftsgefühl. Dem Kollegen zu helfen, ihn zu beraten, war ein Ausdruck dieser Gemeinschaften und der Garant für das eigene Fortkommen. Die Communities waren geboren.

Communities sind bis heute das Rückgrat der Open Source Szene. Auch die diversen Hilfe-Foren im Internet tragen etwas von dem Gedanken des Helfens und Beratens in sich. Auch wenn, wiederum passend zum Zeitgeist, der Umgang darin viel von seiner Offenheit verloren hat und härter, geschäftiger geworden ist.

Bezogen auf die EDV und den Gedanken der Hilfe und Beratung spielt das Internet tatsächliche die zentrale Rolle. Bevor es zum Medium für alle wurde, war das Internet der Kanal, auf dem Fachleute und Laien gemeinsam diesen Fortschritt vorantrieben. Eine funktionierende IT ist das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher und komplexer Komponenten. Dieses Zusammenspiel muss aufeinander abgestimmt werden. Dabei hat nicht einer der Beteiligten mehr als einen Bruchteil des Wissens das nötig ist, um EDV funktionsfähig zu machen. Jeder, auch die Koryphäen der IT, sind auf die Zuarbeit anderer angewiesen.

Geht es um Hilfe und Beratung, so hat das Internet in zweifacher Hinsicht eine zentrale Rolle. Es war einerseits die Kommunikations-Plattform die nötig war, um selbst zu entstehen. Es war quasi sein eigener Geburtshelfer. So ist es zu dieser vielfältigen Plattform geworden die mit ihren Angeboten weit über die EDV hinausgeht. Für die IT und ihre Nutzer ist es jedoch die Grundlage geblieben, um die andauernden Innovationen beherrschen und an ihnen mitgestalten zu können.

Dabei ist das meiste des ursprünglichen Enthusiasmus' und der Unbedarftheit verloren gegangen. Viele der Pioniere des Internets haben sich aus diesem Grunde enttäuscht zurückgezogen. Für die IT ist es dennoch ein wesentlicher Bestandteil geblieben. Der Fundus, um Probleme gelöst zu bekommen und selbst zu lösen. Nur mit diesem Medium ist es einigermaßen möglich der ungebrochenen Dynamik der IT Herr zu werden. Hilfe und Beratung sind dabei unerlässlich.

Robert Sappert-Ernst

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